Die TEAM ECOCONSTRUCTION Projektpartner Neopolis /CCI DROME (FR), Energieinstitut Vorarlberg (AT), Cluster Eco-construction(BE), PFE Coria (ES) und  EAV (LV) sind vom 17. bis zum 19. November 2009 zum 3.transnationalen Projekttreffen in DORNBIRN in ÖSTERREICH zusammengekommen.

Les partenaires

Tagungsort: Energieinstitut Vorarlberg

Abschluss der Profilerstellung für Kompetenzen und Zertifizierung.

Das gewählte Berufsprofil nennt sich „Ökologischer Bautechniker“.

Die aufgezeichnete Methodik des Berufs-, Kompetenz- bzw. Zertifizierungsprofils wurde präsentiert und ist ab Mai online auf der Projektinternetseite zugänglich.

Ab April ist der Download der Profildetails von der Website des Projekts möglich. Die Inhalte wurden angepasst und bestehen zukünftig aus 3 Einheiten:

1. Zertifizierungseinheit
Planung und Organisation der Baustelle unter Beachtung nachhaltiger Entwicklungsprinzipien.

2. Zertifizierungseinheit
Realisierung von Gebäudehülle, Dämmung und Abdichtung mit umweltfreundlichen Materialien.

3. Zertifizierungseinheit
Planung und Entwicklung der Bereiche, in denen technisches Equipment (Lüftungsanlagen etc.) zum Einsatz kommt.

Die Ausbildungsprofile wurden fertig gestellt. Sie werden in die jeweiligen Sprachen der Partner übersetzt und sind ab Juni 2010 online verfügbar.

AUFBAU EINES NETZWERKES EUROPÄISCHER RESSOURCENZENTREN FÜR ÖKOLOGISCHES BAUEN


Unsere belgischen Partner haben, unter Einbringung ihrer Erfahrungen, einen Zukunftsworkshop im Rahmen des Projekttreffens gemacht. Von folgender, hypothetischer Situation im Jahre 2012 ausgehend: „In Europa bestehen 50O zertifizierte Zentren. Österreichische, lettische, spanische und belgische Minister sind anwesend, um diese Tatsache zu feiern", sollte jede Gruppe drei Fragestellungen bearbeiten:
- Wie sieht das ideale Ressourcenzentrum für ökologisches Bauen aus?
- Woraus bestehen die Aktivitäten des Zentrums und wie sehen Zielgruppe/Zielmarkt aus?
- Warum sind die zertifizierten Ressourcenzentren erfolgreich?

Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten fließen nun in die Profil-Erstellung eines „idealen“ essourcenzentrums ein. Weiters soll es eine Charta geben, mit der sich die Mitgliedsrganisationen zu den erarbeiteten Grundsätzen verpflichten. Neue Partnerorganisationen sollen anhand eines Fragebogens ihre Voraussetzungen für ein Mitgliedschaft im Netzwerk strukturiert darlegen.

Die Partnerorganisationen des Projektes werden die Gründungsmitglieder im Netzwerk.

E-Learning Module

Im Rahmen des Projektes  ist  auch die Entwicklung von 3 Fernstudienmodulen vorgesehen. Als Themen sind vorgesehen:
- Nachhaltige Entwicklung und ökologische Bauweise
- Kohlenstoffdioxidbilanzen von Materialien
- Labels für Niedrigenergiehäuser

Pilotschulung in Lettland :

Ein Schulungsmodul wird Ende April 2010 in Lettland durch geführt. Das Thema wird im Rahmen einer Arbeitsgruppe, bestehend aus lettischen Bauunternehmen und dem lettischen Projektpartner EAV festgelegt.
Die Evaluation wird im Laufe des nächsten transnationalen Seminars analysiert werden, das vom 17.-21. Mai 2010 in Lettland stattfindet.

Exkursionen durch das Energieinstitut Vorarlberg

Ausgewählte französische Repräsentanten, wie bspw. der Chef der Industrie- und Handelskammer des Departements Drôme  und an der Thematik interessierte Unternehmen haben am 18. und 19.11.2009 an einer vom Energieinstitut Vorarlberg organisierten Exkursion teilgenommen.


Am 19.11.2009 nahmen die Projektpartner an einer Fach-Exkursion zu einigen Passivhaus-Objekten teil. Nach einem Einführungsvortrag im Energieinstitut Vorarlberg über das ökologische bauen und sanieren wurde als erstes ein saniertes Bankgebäude in Dornbirn besichtigt. Architekt Gerhard Zweier führte durch das Gebäude und erläuterte die einzelnen Sanierungsmassnahmen.  Durch den ganzheitlichen Planungsansatz mit nachhaltigen Zielsetzungen und gezielten Bauteilverbesserungen des Altbestandes wurde Passivhausqualität erreicht. Aufgrund der Gebäudehüllenoptimierung liegen die jährlichen Betriebskosten für Heizen, Kühlen und Lüften im Vergleich zu herkömmlichen Bürogebäuden um ca. 70 %  niedriger.

Anschließend wurde das Firmengebäude Drexsel & Weiss besichtigt, welches ebenfalls zum Passivhausstandard saniert wurde. Durch den kompakten Baukörper und die wärmebrückenfreie
Wärmedämmung erreicht das 40 Jahre alte Fabrikgebäude nach der Sanierung im Jahr 2005 Passivhausstandard.  Bei Baumaterialien und Anstrichstoffen wurde gemäß den klima:aktiv haus Kriterien auf schadstoffarme Materialien geachtet.

Zum Schluss wurde eine Mehrfamilien-Wohnanlage in Wolfurt besichtigt. Anschaulich erläuterte Harald Gmeiner vom Energieinstitut Vorarlberg das modulare Wohnkonzept, die energieeffiziente Haustechnik und die ökologische Materialwahl.

 Les partenaires

 

Les partenaires

Projektwebsite (momentan noch im Aufbau):
http://www.leonardo-teamecoconstruction.eu

Für weitere Informationen:
Nicole Sperzel, Energieinstitut Vorarlberg Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.